Der Begriff „Datenschutz“ bezieht sich auf den Schutz personenbezogener Daten. Das Grundrecht auf informationelle Selbstbestimmung soll somit gesichert werden. Infolge dessen, sollte jeder in der Lage sein zu entscheiden, wie mit seinen Daten umgegangen wird. Datenschutz gewährleistet primär die Persönlichkeitsrechte des Einzelnen. Zusätzlich bestimmt Datenschutz selbst über die Preisgabe und Verwendung der Daten jedes Einzelnen, um deren Erhebung, Verarbeitung und Nutzung beeinflussen zu können. Dabei spricht man vom Recht auf informationelle Selbstbestimmung.

Im Rahmen entsprechender Datenschutz-Gesetze werden Regeln festgelegt, welche die Erhebung, Verarbeitung und Nutzung personenbezogener Daten abgrenzen. Hieraus ergeben sich eine Reihe organisatorischer, technischer und personeller Maßnahmen, die Unternehmen sicherzustellen haben. Das Datenschutz-Gesetz (DSGVO) ist von jedem zu berücksichtigen, der personenbezogene Daten, nicht nur aus persönlichen oder familiären Tätigkeiten, speichert oder bearbeitet. Sie gilt für die Verarbeitung personenbezogener Daten, die auf Dateisystemen gespeichert sind oder werden. Dies gilt insbesondere für Gewerbebetriebe, Organisationen, Vereine und Ärzte.

Zur Sicherstellung dieser Vorgaben ist es für Unternehmen wichtig, sich an die Richtlinien des Staates zu halten – andernfalls drohen Strafen in Höhe von mehreren Millionen Euro. Setzt man Datenschutz im Unternehmen jedoch gut um, kann er zusätzlich der Kunden- und Mitarbeitergewinnung dienen, da er Vertrauen bei Kunden, Partnern und Mitarbeitern schafft.

Wichtige Informationen zum Datenschutz

Datenschutz Grundlagen

Datenschutz Grundlagen

Seit dem 25. Mai 2018 gilt die neue europäische Datenschutz-Grundverordnung (EU-DSGVO).
Sie soll das Datenschutzniveau europaweit vereinheitlichen und bringt die folgenden Veränderungen und neuen Anforderungen für den Umgang mit personenbezogenen Daten mit sich:

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Datenschutzpflicht

Datenschutzpflicht

Die Bestellung eines Datenschutzbeauftragten kann von jedem Unternehmen freiwillig vorgenommen werden. Dies kann sich beispielsweise positiv auf die Außendarstellung des Unternehmens auswirken, sowie das Haftungsrisiko mindern. Darüber hinaus ist die Bestellung eines DSB für viele Unternehmen jedoch nicht nur sinnvoll, sondern sogar verpflichtend.

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Datenschutzverstößen

Datenschutzverstößen

Die Umsetzung von Datenschutz im Unternehmen wirkt sich nachweislich positiv aus, sowohl durch gesteigertes Kundenvertrauen als auch höhere Absätze. Weiterhin sichert Datenschutz das Unternehmen gegen negative Folgen von Datenschutzverstößen ab, die im Folgenden kurz zusammengefasst werden.

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Datenschutzbeauftragter

Datenschutzbeauftragter

Ein Datenschutzbeauftragter ist „eine Person, die die Einhaltung datenschutzrechtlicher Vorschriften zu überwachen hat“. Geschieht dies in einem Unternehmen, so ist vom betrieblichen Datenschutzbeauftragten die Rede. Jedes Unternehmen, in dem mindestens 20 Mitarbeiter ständig mit der Verarbeitung personenbezogener Daten betraut sind, muss einen Datenschutzbeauftragten benennen.

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Aufgaben des Datenschutzbeauftragten

Aufgaben des Datenschutzbeauftragten

Ein Datenschutzbeauftragter (DSB) gilt als Experte für den Datenschutz. Er soll in einem Unternehmen die Umsetzung der Vorgaben der DSGVO und der sonstigen datenschutzrechtlichen Regelungen sicherstellen und Datenschutzverletzungen verhindern.
Im Folgenden sind die Aufgaben des Datenschutzbeauftragten aufgeführt:

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Blog zum Datenschutz

Blog zum Datenschutz

Den Datenschutz ernst zu nehmen verspricht nicht nur viele direkte positive Wirkungen, wie gesteigertes Kundenvertrauen und höheren Absatz. Im Unternehmen gelebter Datenschutz sichert das Unternehmen gleichzeitig gegen vielfältige negative Folgen von Datenschutzverstößen ab. Welche dies sind soll im Folgenden kurz zusammengefasst werden.

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