Die Umsetzung von Datenschutz im Unternehmen wirkt sich nachweislich positiv aus, sowohl durch gesteigertes Kundenvertrauen als auch höhere Absätze. Weiterhin sichert Datenschutz das Unternehmen gegen negative Folgen von Datenschutzverstößen ab, die im Folgenden kurz zusammengefasst werden.

Bußgelder: Bis zu 20 Mio. EUR oder bis zu 4% vom Unternehmensumsatz – der jeweils höhere Betrag gilt – sieht der Gesetzgeber als zulässig an. Ausnahme: Öffentliche Stellen und Behörden sind von dieser Regelung ausgenommen (Festlegung des Bundes im §43 Abs. 3 BDSG-neu.

Sanktionen: Für die Missachtung der DSGVO und der Neufassung des Bundesdatenschutzgesetzes hat der Gesetzgeber Sanktionen vorgesehen. Diese wurden mit der Einführung der DSGVO deutlich verschärft.

Weitere Rechtsfolgen: Für betreffende Personen können neben finanziellen Sanktionen bis zu 2 Jahre Freiheitsstrafe dazukommen. Zusätzlich sind Schadensersatzansprüche etwaiger Geschädigter möglich. Sollte das Datenschutzvergehen vorsätzlich begangen werden, wird eine abgeschlossene Versicherung ebenfalls nicht zahlen.

Immaterielle Schäden / Kollateralschäden: Datenschutzverstöße und daraus folgende Strafen wirken sich zudem äußerst negativ auf das Image des Unternehmens und der Person aus. Datenschutzverstöße können daher zu einer nachhaltigen Schädigung des laufenden Geschäfts führen.