O2-Kunden stimmen vermutlich ungefragt Datenverarbeitung zu

O2-Kunden stimmen vermutlich ungefragt Datenverarbeitung zu

15. Oktober 2021

Kunden, die beim Mobilfunkanbieter O2 einen Vertrag abschließen, könnten unter Umständen Einwilligungen zur Datenverarbeitung untergeschoben bekommen.

Recherchen von Netzpolitik.org zufolge fragen mehrere Shopbetreiber ihre Kunden nicht, ob sie deren personenbezogene Daten beispielsweise zu Marketingzwecken verwenden dürfen. Laut einem anonymen Betreiber eines sog. O2-Partnershops setze vielmehr der Verkäufer einfach selbst alle Einwilligungshäkchen am PC und gebe dem Kunden anschließend nur noch das Signpad, um zu unterschreiben. Dieses Vorgehen ist jedoch rechtswidrig und stellt einen DS-GVO-Verstoß dar.

Der Bundesdatenschutzbeauftragte soll darüber bereits in Kenntnis gesetzt sein und prüft nun den Sachverhalt.